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Spielorte

Schloss und Schlossgarten Klessen

Ein Schloss mit Geschichte: 1352 erstmals urkundlich erwähnt, ist Schloss Kleßen bis ins 18. Jahrhundert Rittergut. 1723 als Dreiflügelanlage – in der Region eine Seltenheit – renoviert, findet es zu seiner barocken Grundstilistik, die im Jahr 1858 klassizistisch überformt wird.

 

Das Ensemble befindet sich über Jahrhunderte im Besitz der Familie von Bredow, einem märkischen Adelsgeschlecht. Nach der Wende ersteht die Berliner Familie Thiedig das Anwesen. Die aufwendige Restaurierung in den Jahren 1993-1999 erfolgt unter Regie des Denkmalschutzes, es kommen überwiegend Originalmaterialien zum Einsatz.

 

Heute erfährt Kleßen eine Renaissance, als stolzer Ort gelebter Landlust und Treffpunkt heimatbewusster wie kunstsinniger Menschen.

 

Schloss Kleßen verbindet den Märkischen Gutsgarten, den Englischen Park am Kleßener See mit dem alten Schulhaus, heute das Spielzeugmuseum, und die aufwendig restaurierte Dorfkirche. Inmitten des Ortes Kleßen gelegen, ist das Ensemble in seiner barocken Grundstilistik einmalig im Havelland. Großzügigkeit, Gartenkunst und Freude an den schönen Dingen des Lebens prägen Schloss Kleßen in einmaliger Art und Weise. Kunst und Natur vereinen sich hier auf Augenhöhe: Botanischer Reichtum britischen Stils harmoniert perfekt mit drei Jahrhunderten architektonischer Hingabe. 

 

(Quelle: www.schloss-klessen.de, 24.01.2025, 12:00, Foto ©MarkConcepte GmbH)

 

 

 

Schloss Klessen_Bildnachweis MarkConcepte GmbH

Schloss Kleßen

Lindenplatz 1

14728 Kleßen

 

 

 

Schloss und Schlosspark Nennhausen

"Mein liebster Fouqué, Ihre liebe, freundliche Einladung, nach Nennhausen hinaus zu kommen und daselbst den Lenz aufblühen zu sehen, reizt mich mehr als ich es sagen kann."

(Brief von Heinrich von Kleist an Friedrich de la Motte Fouqué vom 25.04.1811)

 

Heute in Privatbesitz, öffnet das Herrenhaus seine Türen zu Veranstaltungen der Havelländischen Musikfestspiele. 1780 wurde der barocke Park, der das Herrenhaus umgab, von Philipp August von Briest in einen Landschaftsgarten nach englischem Vorbild umgestaltet. Er gilt als einer der frühsten Landschaftsparks in Brandenburg. Eine Eichenallee verbindet den Park mit dem angrenzenden Wald. In eigener Baumschule zog Briest die heimischen Gehölze heran, die heute noch den Charakter des Parks prägen. 1803 heiratete Caroline, die letzte Briest, den romantischen Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, der bis 1833 in Nennhausen lebte. Hier schrieb er das Kunstmärchen „Undine“. Mit patriotischen Ritterromanen und Liedern, wie „Frisch auf zum fröhlichen Jagen“ will er den von Napoleon besiegten Preußen Mut machen, die französische Besatzung abzuschütteln und findet vor und nach den Freiheitskriegen ein breites, begeistertes Publikum. Gemeinsam mit seiner Frau Caroline schaffen sie in Nennhausen einen ländlichen Salon, einen „Märkischen Musenhof“.

 

(Quelle: Benita von Stechow; www.schloss-nennhausen.de; Foto © Benita von Stechow)

 

Bitte beachten Sie, dass sich unsere Homepage aktuell noch im Aufbau befindet. Weitere Spielorte werden folgen.

Schloss Nennhausen

Schloss Nennhausen

Fouqué-Platz 4

14715 Nennhausen