Funkamt Nauen

Die Großfunkstelle Nauen ist die älteste noch bestehende Sendeanlage der Welt. Sie wurde am 1. April 1906 durch den Telefunken-Ingenieur Richard Hirsch ins Leben gerufen. Die heutigen Sendeantennen wurden 1964 und 1997 fertiggestellt und sind 70 und 80,5 Meter hoch. Die Station diente bis zum Jahr 2011 der Ausstrahlung des Programmes der Deutschen Welle über Kurzwelle.

Von 1995 bis 1997 wurde in Nauen eine neue Antennenanlage errichtet. Sie besteht aus vier drehbaren Kurzwellenantennen der Firma Thomcast (heute Thomson Broadcast GmbH in Schifferstadt) und vier 500-Kilowatt-Sendern, die von der Firma Telefunken Sendertechnik (heute Transradio SenderSystemeBerlin) gefertigt wurden und bis auf die Endstufe volltransistorisiert sind. Als Besonderheit stehen die drehbaren Antennen auf dem Dach des Sendergebäudes und erlauben unlimitierte Rotation in alle Richtungen. Die Energieübertragung erfolgt dabei mittels Schleifringen. Zwei der vier Antennen haben ein umschaltbares Vertikaldiagramm für unterschiedlich weit entfernte Zielgebiete.

Im Rahmen eines Konzertes der Havelländischen Musikfestspiele ist es exklusiv möglich Zugang zum Funkamt Nauen zu bekommen.

(Quelle:  wikipedia , 16.12.2013, 17:00,  Foto © Media Broadcast  GmbH)

Funkamt Nauen
14641 Nauen

Friedenskirche Potsdam

Die evangelische Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci in Potsdam liegt im so genannten Marlygarten gleich am Grünen Gitter. Auf Wunsch und unter naher Beteiligung des künstlerisch begabten preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. wurde die Kirche nach Plänen des Hofarchitekten Ludwig Persius gebaut. Nach dessen Tod 1845 wurde der Architekt Friedrich August Stüler mit der Weiterführung beauftragt. Die Bauleitung erhielten Ferdinand von Arnim und Ludwig Ferdinand Hesse. Das Projekt schloss sich an den Bau der Heilandskirche am Port von Sacrow im selben Stil an, dem sog. kirchlichen Rundbogenstil. Der ganze Komplex ist oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden.

(Quelle:  wikipedia , 12.12.2014, 09:00)


Friedenskirche
Am Grünen Gitter 3
14469 Potsdam

Unsere Veranstaltungen in der Friedenskirche Potsdam

Französische Kirche Potsdam

Die Französische Kirche wurde von Friedrich II. finanziert und ist der einzige Kirchenbau an dem die beiden bedeutendsten preußischen Baumeister, G. W. von Knobelsdorff und K. F. Schinkel, wirkten.
Der ovale Bau ist überaus originell – eine freundliche, helle Kirche ohne Altar, Bilder und Kreuze, mit klaren Fenstern. Das Temple, wie protestantische Kirchen in Frankreich genannt werden, wurde zwischen 1751-53 speziell für Französisch-Reformierte Gemeinde konzipiert und gebaut. Die Französische Kirche ist ein spätbarockes, frühklassizistisches Werk, dessen Bedeutung über Potsdam hinaus reicht. Mit ihrem Bau wurden nacheinander die beiden fähigsten preußischen Baumeister betraut. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entwarf den Kuppelbau über ovalem Grundriss. Die Eingangsfront bildet ein toskanischer Giebelportikus, geziert von Plastiken der Brüder Friedrich Christian & Carl Philipp Glume.. Dies Interieur gestaltete Karl Friedrich Schinkel, voller Respekt für v.Knobelsdorff, 1834 neu. Die steinimmitierende Wirkung der hölzernen Schinkel’schen Ausstattung schenkt dem Raum zurückhaltende Festlichkeit. Heute ist die Französische Kirche wieder eine Attraktion, die sich vielseitiger Nutzung erfreut. Ihre herausragende Akustik sorgt für einen einzigartigen Klang bei Klavier- und Kammerkonzerten im Rahmen der Havelländischen Musikfestspiele.

Französiche Kirche Potsdam
Charlottenstraße/ Ecke Französische Straße
14467 Potsdam

Schinkelkirche Petzow

Die Entstehungsgeschichte der Petzower Dorfkirche auf dem Grelleberg entbehrt nicht einer gewissen tragischen Komik und lässt Parallelen in der heutigen Zeit nur allzu deutlich erkennen. Fast nämlich wäre der von Schinkel eingebrachte Entwurf am alles beherrschenden Sparsamkeitsprinzip in Preußen gescheitert und es wäre der einzigartig charakteristische Anblick dieses Kleinods niemals vergönnt gewesen. Stattdessen wäre wohl eine Kirche entstanden, die schlicht und ergriffen eine „graue Maus“ abgegeben hätte. Theodor Fontane übrigens war es, der überwältigt den Ausblick vom Kirchturm mit den bekannten Worten pries: „Das Ganze ein Landschaftsbild im großen Stil – nicht von relativer Schönheit, sondern absolut.“ Doch die Rangeleien zwischen der Oberbaudeputation Schinkels und dem Königlichen Zaucheschen Baurat Redtel, der Einsparungen sowohl der Apsis, der Bogenhalle und materialseitig des Turmes vorsah, hatten zum Ergebnis, dass sich der Schinkelsche Entwurf durchsetzte. Die Kirche entstand 1840/41. Carl Friedrich August Kähne beteiligte sich direkt, indem er zu Vorzugsbedingungen die Ziegel lieferte. Eingeweiht wurde sie durch den preußischen König Friedrich Wilhelm IV.

Text: Quelle: Karl-Heinz Friedrich, Heimatverein Petzow e.V., www.petzow-online.de

Schinkelkirche Petzow
Fercher Straße
14542 Werder/ Petzow

Unsere Veranstaltungen in der Schinkelkirche

Dorfkirche zu Groß-Ziethen

Die erste bekannte Erwähnung von Groß-Ziethen findet sich in einer Urkunde vom 11. November 1313. Dort wird ein Nicolaus Pleban aus „Cyten“ als Mitglied des Kalands (geistliche Gesellschaft) zu Spandau erwähnt, was zugleich darauf hinweist, dass an diesem Ort bereits eine Kirche bestand. Der Name stammt aus dem Slawischen, „zito“ oder „zyto“ – grünes Getreide. Er bedeutet also „Grünefeld“. Die Schreibweise änderte sich mehrfach, 1355 „cieten“, 1387 „czyten“.
Ein Brand im Dorf vernichtete am 5. April 1881 auch die vorherige Kirche bis auf die Grundmauern. Darauf wurde ab 1882 die jetzige neogotische Kirche errichtet, die 1884 eingeweiht wurde. 1883 wurde unter der abgebrannten Kirche ein zugemauertes Gewölbe entdeckt, worin sich die Überreste mehrerer zinnerner Särge befanden. Die Jahreszahlen 1604 und 1616 deuten darauf hin, dass hier die Grabstätte der Bredows war, die ab 1355 Besitzer des Dorfes waren. Von zwei Särgen sind die Sargscheiben (Namensschilder) erhalten. Sie befinden sich im Depot des Märkischen Museums in Berlin.

(Quelle:  Kirche Kremmen , 18.12.2015, 13:30)

Kirche Ziethen
Alte Dorfstraße
16766 Kremmen OTH Groß Ziethen

Kirche Wachow

Die Dorfkirche von Wachow wurde nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel in der Zeit von 1819 bis 1822 erbaut. Das Kirchenschiff besteht aus Feldsteinen und hat hohe Rundbogenfenster mit Holzmaßwerk.

(Quelle:  https://havelland.city-map.de/ , 18.12.2015, 13:30)

Kirche Wachow
Zum Seefeld
14641 Nauen OT Wachow

Waldkapelle Bad Belzig

Inmitten des Hohen Fläming idyllisch umgeben von einem weitreichenden Waldgebiet, liegt die Waldkapelle Bad Belzig. Die außergewöhnlich gute Akustik der Waldkapelle bietet unvergessliche Konzerterlebnisse.

Waldkapelle Bad Belzig
Hermann-Lielje-Straße 3
14806 Bad Belzig

Hotel Bollmannsruh am Beetzsee

Mitten in der Natur und direkt am Wasser liegt idyllisch das Hotel Bollmannsruh. Ein toller Blick auf den Beetzsee und seine einmalige Flora und Fauna machen den Aufenthalt zu einem einzigartigen Erlebnis. Im Frühjahr und Sommer laden die Havelländischen Musikfestspiele zu unterschiedlichen Open-Air-Veranstaltungen nach Bollmannsruh. Vom gemütlichen Bruch bei lockerem Swing und Jazz bis zum großen Open-Air-Konzert. Im Winter laden die Havelländischen Musikfestspiele außerdem zu besinnlichen Weihnachtskonzerten und Lesungen an den Beetzsee.

Hotel Bollmannsruh am Beetzsee
Bollmannsruh 10
14778 Päwesin

Unsere Veranstaltungen im Hotel Bollmannsruh

Märkischer Hof Päwesin

Einmal im Jahr öffnet der restaurierte Vierseithof von 1880 in Päwesin seine Pforten für ein Konzert im Rahmen der Havelländischen Musikfestspiele. Die Themenreihe der Märkischen Hofkonzerte widmet sich unter dem Thema  „Frank Wasser stellt vor“, wichtigen musikalischen Wegbegleitern des Leiters der Havelländischen Musikfestspiele.

Märkischer Hof Päwesin
14778 Päwesin

Kirche Bagow

Die alte Kirche wurde in der Zeit von 1697 – 98 erbaut. Sie brannte am 29.07.1906 durch Blitzschlag nieder. Mit dem Bau der neuen Kirche im Jugendstil wurde im Mai 1907 begonnen und sie wurde am 18. Dezember 1907 eingeweiht. Bis 1990 überließ man die Kirche sich selbst, aber im Februar 1991 wurde jedoch mit den Aufräumungs- und Sicherungsarbeiten begonnen. Der Einweihungsgottesdienst fand am 23. Juli 1995 statt. In der neuen Kirche befindet sich ein barocker Altar mit guten wiederhergestellten Gemälden. Die barocke Kanzel befindet sich an der Nordwand mit glatten Säulen an den Ecken. Sie ruht auf einer gewundenen Säule mit Weinlaub.

Kirche Bagow

14778 Päwesin

OT Bagow

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