Kirche Nennhausen

Die Kirche ist in ihrem Ursprung ein spätmittelalterlicher Feldsteinbau, für überkommene Bauteile konnte das Jahr 1475 ermittelt werden. Um 1613 wurden der Ostgiebel erneuert und ein Gruftanbau hinzugefügt. Über diesem wurde 1890 eine Herrschaftsloge gebaut, die heute als Gemeinderaum genutzt wird. Nach einem Blitzschlag gab es 1783 umfassende Reparaturen. Größere Fenster wurden eingesetzt und im Innern kamen eine dreiseitige Empore sowie ein neuer Kanzelaltar hinzu. In diesen wurde die Kanzel von 1582 eingefügt. An der Südwand findet sich das künstlerisch wertvolle, figurenreiche Epitaph aus verschiedenfarbigem Marmor und Alabaster für Georg von Lochow und seine Gemahlin Agnes von 1614. Ein Degen des 31 Jahre hier lebenden romantischen Dichters Fouqué befindet sich an der Nordwand. Das Schloss in Nennhausen, ehemals Wohnsitz der romantischen Schriftsteller Caroline und Friedrich de la Motte Fouqué, befindet sich in Privatbesitz. Der 34 Hektar große Landschaftspark mit wertvollen Gehölzen ist der Öffentlichkeit zugänglich und lohnt einen Besuch.

(Quelle: www.kirchenwege-havelland.de, 09.12.2016)

Kirche Nennhausen
Kirchstraße 1
14715 Nennhausen

Burg Ziesar

Die Burg Ziesar wurde erstmals in der Stiftungsurkunde des Bistums Brandenburg (948 oder 965) als civitas „Ezeri“ erwähnt und dem Bischof von Brandenburg als Grundbesitz übertragen. Der slawische Name Zi-e-sar, der frei übersetzt „Ort hinter dem See“ bedeutet, spielt auf die natürlichen Gegebenheiten an: Die Burg lag auf einem Höhenrücken zwischen Seen und dem Feuchtgebiet des Fiener Bruchs und deckte die wichtige Verbindung zwischen den Metropolen Magdeburg und Brandenburg.

(Quelle: www.burg-ziesar.de, 29.06.2014, 16:00)

Burg Ziesar
Mühlentor 15 a
14793 Ziesar

Wallfahrtskirche zu Buckow

Die Wallfahrtskirche zu Buckow wurde erstmals 1344 urkundlich erwähnt. Sie ist eine der wenigen mittelalterlichen Backstein-Dorfkirchen der Mark Brandenburg und ein gotisches Kleinod im Havelland. Die Kirche wurde vom Brandenburger Domkapitel errichtet, durch Ablassgelder finanziert und nach dem Vorbild der Petri-Kapelle in Brandenburg erbaut.

(Quelle: http: www.reiseland-brandenburg.de, 29.06.2014, 16:00)

Wallfahrtskirche zu Buckow
Buckower Dorfstr. 4
14715 Nennhausen OT Buckow

Schloss Kleßen

Schloss Kleßen besteht als Rittergut seit 1352 und war im Besitz der Familie von Bredow. 1723 erhielt das Herrenhaus die architektonische Gestalt der Dreiflügelanlage –  eine Besonderheit im Havelland. Im Jahr 1858 erhielt das Herrenhaus durch eine klassizistische Überformung und Ergänzung des Mittelrisalits die noch heute sichtbare Fassadenform. Nach der Wende wurde das Herrenhaus  auf der Basis eines kunsthistorischen Gutachtens denkmalgerecht restauriert. Dazu ist seit 1999 auch noch die Erstellung einer formalen Gartenanlage gekommen, in der sich die unterschiedlichen Räume des ehemals barocken Hauses widerspiegeln.

Heute ist Schloss Kleßen ein für das Havelland repräsentatives Denkmal, dessen Nutzung ein Nebeneinander von öffentlichem, kulturellem und wirtschaftlichem Betriebskonzept darstellt.

(Quelle: www.schloss-klessen.de, 26.06.2014, 11:00, Foto ©MarkConcepte GmbH)

Schloss Kleßen
Lindenplatz 1
14728 Kleßen

Willkommen.

Schloss Nennhausen


„Mein liebster Fouqué, Ihre liebe, freundliche Einladung, nach Nennhausen hinaus zu kommen und daselbst den Lenz aufblühen zu sehen, reizt mich mehr als ich es sagen kann.“

(Brief von Heinrich von Kleist an Friedrich de la Motte Fouqué vom 25.04.1811)

Heute in Privatbesitz, öffnet das Herrenhaus seine Türen zu Veranstaltungen der Havelländischen Musikfestspiele. 1780 wurde der barocke Park, der das Herrenhaus umgab, von Philipp August von Briest in einen Landschaftsgarten nach englischem Vorbild umgestaltet. Er gilt als einer der frühsten Landschaftsparks in Brandenburg. Eine Eichenallee verbindet den Park mit dem angrenzenden Wald. In eigener Baumschule zog Briest die heimischen Gehölze heran, die heute noch den Charakter des Parks prägen. 1803 heiratete Caroline, die letzte Briest, den romantischen Dichter Friedrich de la Motte Fouqué, der bis 1833 in Nennhausen lebte. Hier schrieb er das Kunstmärchen „Undine“. Mit patriotischen Ritterromanen und Liedern, wie „Frisch auf zum fröhlichen Jagen“ will er den von Napoleon besiegten Preußen Mut machen, die französische Besatzung abzuschütteln und findet vor und nach den Freiheitskriegen ein breites, begeistertes Publikum. Gemeinsam mit seiner Frau Caroline schaffen sie in Nennhausen einen ländlichen Salon, einen „Märkischen Musenhof“.
(Quelle:  Benita von Stechow; www.schloss-nennhausen.de; Foto © Danny Janetzky EMS)

Schloss Nennhausen
Fouqué-Platz 4
14715 Nennhausen
www.schloss-nennhausen.de

Unsere Veranstaltungen auf Schloss Nennhausen

Schloss Ribbeck

Wer kennt sie nicht, die Ballade des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, mit dem Theodor Fontane einst die Gütigkeit des Ribbeck´schen Gutsherrn und dessen flüsternden Birnbaum beschrieb? Es gab ihn wirklich, den berühmten Birnbaum, der nahe der Kirche über der Gruft der Familie von Ribbeck stand. Leider ist der “originale” Birnbaum, 1911 dem Sturm zum Opfer gefallen. Erstmals wurde das Dorf Ribbeck, die Familie von Ribbeck und ihr Rittersitz 1375 erwähnt. Als Vorgängerbau des heutigen Schlosses stand am gleichen Ort das von Fontane bedichtete Herrenhaus. 1893-97 ließ Hans Georg Henning von Ribbeck das Gutshaus grundlegend umbauen und schuf so das Gebäude in seiner heutigen neobarocken Erscheinung. Heute befindet sich das Schloss, welches 2009 als kulturhistorisches Zentrum wiedereröffnet wurde, im Eigentum des Landkreises Havelland.
(Quelle:  www.schlossribbeck.de; Foto © Christoph Petras, pr-bild.de)

Schloss Ribbeck liegt idyllisch im Berliner Umland, ca. 30 km westlich von Berlin. Direkt an der B5 gelegen, erreicht man in 30 Minuten Fahrzeit von Berlin Mitte das havelländische Dorf Ribbeck

Schloss Ribbeck
Theodor-Fontane-Straße 10
14641 Nauen OT Ribbeck
www.schlossribbeck.de

Unsere Veranstaltungen auf Schloss Ribbeck

Schloss Reckahn

Schon zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung Reckahns hatte die Familie von Rochow hier einen Wohnsitz. Tobias von Rochow beauftragte im Jahre 1605 einen Wittenberger Baumeister mit dem Bau eines neuen zweigeschossigen Gutshauses. Dieses stellt ein seltenes Beispiel für den Übergang vom „festen Haus“ zum repräsentativen Herrenhaus in der Mark Brandenburg dar. Friedrich Wilhelm von Rochow (1690-1764) ließ zwischen 1726 und 1729 ein barockes Schloss errichten, vermutet wird von einem Schlüter – Nachfolger. Das Schloss ist eine symmetrische, eingeschossige Dreiflügelanlage auf hohem Sattelgeschoss mit kurzen hofseitigen Flügeln, Putzgliederung und steilem Mansardenwalmdach mit Gaupen. Das äußere Erscheinungsbild wird durch einen erhöhten, polygonal vorspringenden zweigeschossigen Mittelbau geprägt, der den Treppenturm aufnimmt. An der Gartenfront befinden sich einachsige Seitenrisalite. Das Schloss hat eine Längsausdehnung von etwa 30 Metern und ist ca. 20 Meter breit. Im Vestibül finden wir hofseitig das Treppenhaus mit einer symmetrisch angelegten doppelläufigen Treppe, die zum Keller, aber auch zum Obergeschoss führt. Im Konzertsaal des Schlosses veranstalten die Havelländischen Musikfestspiele mehrmals pro Jahr Kammer- und Klavierkonzerte.
(Quelle: Reckahner Museen, Foto © Reckahner Museen)

Schloss Reckahn
Reckahner Dorfstraße 27
14797 Kloster Lehnin, Ortsteil Reckahn
www.rochow-museum.de

Unsere Veranstaltungen auf Schloss Reckahn

Schloss Rogäsen

Das Herrenhaus bzw. Schloss entstand 1765 auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus, welcher erstmals 1421 als Rittergut „von Werder“ – urkundlich erwähnt wurde. Von Werder stand damals im Dienst König Friedrichs des Großen, auf dessen Veranlassung und mit dessen Unterstützung das Schloss auch errichtet wurde.
1848 ging der Besitz an Gustav Ludwig Graf von Wartensleben, dessen Familie  bereits durch Heirat mit der Familie von Werder verbunden war. Umgeben wird das Schloss von einem Landschaftspark, der Mitte des 19. Jahrhunderts mit weitem Blick über das Fiener Bruch hin angelegt wurde.
Bis zur Enteignung im Jahr 1945 befand sich der Grundbesitz im Eigentum der Grafen von Wartensleben. Danach wurde es überwiegend als Schule genutzt.
Mit Herrenhaus, Park, ehemaligen Pferdestall und Gutsbedienstetenhaus ist die ursprüngliche Gutsanlage in ihrer historischen Ausprägung als Denkmal-Ensemble noch gut nachvollziehbar.
Seit 2013 befindet es sich im Besitz eines Nürnberger Ehepaares und wird derzeit denkmalgerecht und liebevoll für eine private wie auch öffentliche Nutzung restauriert.

(Quellen: Landesamt für Denkmalpflege Brandenburg, wikipedia, 03.01.2016, Foto © Marion Geyer)

Schloss Rogäsen
Rogäsener Dorfstraße 1
14789 Rosenau

Schloss Ziethen

Der Ursprung des märkischen Herrenhauses liegt im 14. Jahrhundert. Damals entstand das schöne Tonnengewölbe. Aus ihm entwickelte sich nach und nach das Gutshaus. Im 19. Jahrhundert wurde der barocke Baukörper überformt und erweitert um zwei höhere, reicher gestaltete Eckpavillions. 1902 entstand der westliche Turm mit der Kuppel. Gegründet von der Familie von Bredow, wechselte das Haus einige Male den Besitzer. 1798 – 1828 gehörte das Anwesen dem Feldmarschall Fürst von Blücher. 1879 fiel es an die Familie v. Bülow, die das Gut bis 1945 bewirtschaftete. 1994 nahm E. Frfr. v. Thüngen, geb.v. Bülow, mit ihrer Familie das sehr baufällige Haus in Obhut. Es wurde restauriert, rückgebaut und behutsam die Notwendigkeiten eines modernen Hotels eingefügt. Im Mai 1997 öffneten sich zum ersten Mal die Türen für die Gäste. Ein weiter Park mit alten Bäumen umgibt das Haus.

Schloss Ziethen liegt am nordwestlichen Rand von Berlin, nur wenige Fahrminuten (Ausfahrt Kremmen) vom Berliner Ring entfernt. Ein Ort der Gastlichkeit für die kreative Begegnung zwischen Ost und West, in der Gegenwart – für die Zukunft. Schloss Ziethen liegt in der Mitte zwischen  Schloss Sanssouci in Potsdam und  Schloss Rheinsberg, eingebettet in die märkische Landschaft mit ihren glitzernden Seen, weiten Sonnenblumenfeldern und duftenden Kiefernwäldern.
(Quelle:  www.schlossziethen.de)

Schloss Ziethen
Alte Dorfstr. 33
16766 Kremmen OT Groß Ziethen
www.schlossziethen.de

Unsere Veranstaltungen auf Schloss Ziethen

Schloss Kartzow

Seit 100 Jahren steht Schloss Kartzow in malerischer Landschaft, eingebettet in einer wunderbaren Parkanlage. Das Dorf Kartzow liegt am Rande der Döberitzer Heide nordwestlich von Potsdam. Die Ortslage wird im Westen durch eine Niederungsrinne, den Großen Graben, im Osten von der Fahrländer Chaussee und im Norden von der darin einmündenden Dorfstraße begrenzt. Die südliche Begrenzung bildet das ehemalige Rittergut und der dazugehörige Gutspark, welches heute unter dem Namen Schloss Kartzow betrieben wird. In den Jahren 1912–1914 wurde das Rittergut durch den Berliner Architekten Eugen Schmohl in ein repräsentatives, dreiflügliges Gutshaus in barocker Formensprache umgebaut. Durch eine liebevolle Sanierung zwischen den Jahren 2006 und 2008 ist der Charme vergangener Tage erhalten geblieben und der Komfort des Heute hinzugekommen. In diesem märchenhaften Ambiente des Anwesens, veranstalten die Havelländischen Musikfestspiele Kammerkonzerte und kleinere Open-Air-Veranstaltungen.
(Quelle: wikipedia, 27.09.2013, 11:00; Foto © KUBA Marketing GmbH)

Schloss Kartzow
Kartzower Dorfstraße 16
14476 Potsdam OT Kartzow
www.schloss-kartzow.de

Unsere Veranstaltungen auf Schloss Kartzow

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