Belvedere auf dem Pfingstberg Potsdam

Pfingstberg Potsdam Pfingstberg, Neuer Garten
14469 Potsdam

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Pfingstberg_Logo-Verein_RGB-schwarz_150dpiAuf der Spitze des Pfingstbergs erhebt sich die doppeltürmige Anlage des Belvedere, das eine fantastische Rundsicht über die einmalige Insellage Potsdams zwischen den Havelseen gewährt. Die einmalige Aussicht veranlasste König Friedrich Wilhelm IV., das Belvedere auf dem Pfingstberg nach seinen Plänen errichten zu lassen. Inspiriert von seiner Italienreise 1828 skizzierte er dieses Bauwerk als Krönung seiner Umgestaltung von Potsdam in ein preußisches Arkadien. So kam es, dass zahlreiche römische Bauten, wie die Villa Medici, die Villa d’Este in Tivoli sowie das Casino der Villa Farnese in Caprarola, für dieses Bauwerk Pate standen. Mit der Bauausführung wurden Ludwig Persius und nach dessen Tod die Architekten Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse beauftragt. Seinen Namen verdankt der Pfingstberg, vormals Eich- bzw. Judenberg, der Legende nach einem sonnigen Pfingstmorgen zu verdanken, den Königin Luise 1804 auf der damals noch mit Wein bewachsenen Anhöhe auf Einladung des Geheimen Rates von Oesfeld zum Pomonatempel erlebte. Ihr Gatte König Friedrich Wilhelm III. erfüllte ihren Wunsch zur Umbenennung des Hügels in „Pfingstberg“.
Das Wasserbassin im Innenhof erfüllt neben der architektonischen Spiegelung die technische Funktion eines Hochbehälters für die Bewässerung des Neuen Gartens. Das Bassin wird auch heute noch mit Wasser aus dem Jungfernsee durch ein Pumpwerk in der Meierei des Neuen Gartens gespeist. Im Sommer bespielen die Havelländischen Musikfestspiele eine Bühne im Wasserbassin mit klassischer Musik.

Kopie von 2005 SPSG_MichaelLüder-Pfingstberg Potsdam NL

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